Jalapeño: Der freundliche Alleskönner unter den Chilis

Jalapeño: Der freundliche Alleskönner unter den Chilis

Während wir in den letzten Wochen mit Ghost Pepper, Habanero und Carolina Reaper ziemlich heftige Kaliber vorgestellt haben, wird es heute etwas gemütlicher. Zeit für den Jalapeño – die wohl bekannteste Chili der Welt, und gleichzeitig eine der freundlichsten.

Woher kommt der Jalapeño?

Der Name stammt von der mexikanischen Stadt Xalapa im Bundesstaat Veracruz, wo die Schote traditionell angebaut wurde. Botanisch gehört der Jalapeño zur Art Capsicum annuum – derselben Art wie Paprika, Cayenne oder Peperoncini. Er ist eine der meistangebauten Chilis weltweit und aus der mexikanischen Küche schlicht nicht wegzudenken: in Salsas, auf Nachos, gefüllt als „Jalapeño Poppers" oder eingelegt als Snack direkt aus dem Glas.

Wie scharf ist er wirklich?

Auf der Scoville-Skala liegt der Jalapeño bei 2'500 bis 8'000 Scoville. Zum Vergleich: Der Habanero bringt es auf bis zu 350'000, der Ghost Pepper auf über eine Million. Der Jalapeño ist also die Einstiegsdroge unter den Chilis – spürbar scharf, aber ohne dass einem die Tränen kommen. Genau deshalb ist er ideal, um sich langsam an höhere Schärfegrade heranzutasten.

Fun Fact: Der geräucherte Zwilling

Lässt man reife, rote Jalapeños trocknen und räuchert sie über mehrere Stunden auf Holzkohle, entsteht daraus die Chipotle-Chili – rauchig, erdig und mit einer ganz eigenen Geschmackstiefe. Genau dieses Aroma steckt zum Beispiel in der Blair's Jalapeno Death Hot Sauce with Tequila, die Jalapeño-Frische mit einem rauchigen Tequila-Twist kombiniert.

Was macht den Geschmack aus?

Grüne, unreife Jalapeños schmecken frisch, grasig und leicht scharf. Lässt man sie am Strauch ausreifen, werden sie rot, süsser und intensiver im Aroma – manche Sorten entwickeln sogar eine leichte Fruchtnote. Ein kleines Detail für Kenner: Die kleinen weissen „Risse" oder „Korkbildung" auf der Schale eines Jalapeños (auf Englisch "corking" genannt) sind kein Makel, sondern ein gutes Zeichen – sie zeigen, dass die Frucht schnell und gesund gewachsen ist.

So setzt du ihn in der Küche ein

  • Frisch: In Ringe geschnitten auf Tacos, Burgern oder Nachos
  • Eingelegt: Als säuerlicher Snack oder Topping, wie man ihn aus der Tex-Mex-Küche kennt
  • Gefüllt: Mit Frischkäse und Speck ummantelt im Ofen oder auf dem Grill als Poppers
  • Als Sauce: Fein püriert die Basis unzähliger grüner Salsas

Du willst dich langsam an mehr Schärfe herantasten oder suchst eine Sauce mit Charakter statt reiner Feuerkraft? Dann schau dich in unserem Hot-Sauce-Sortiment um – der Jalapeño ist garantiert der perfekte Startpunkt.

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